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Keine positive Grundstimmung, die man aus diesem aktuellen Bericht in der Welt herauslesen kann: Die BMW AG sieht keine schnelle Möglichkeit, den Gewinn aus Elektroautos zu steigern. Batteriekapazität und -kosten werden nach Einschätzung des deutschen Autoherstellers noch auf absehbare Zeit die Technologie belasten.

„Wir müssen einfach einmal durch das Tal der Tränen, um herauszufinden, wie bei der Produktion elektrisch angetriebener Autos mehr Geld gespart werden könne“

Stefan Juraschek, Leiter Entwicklung Elektroantriebe, bei einem Briefing für Journalisten an der BMW-Testanlage in München

Die Reichweiten der Elektroautos werden von der derzeitigen Technologie begrenzt. Das Unternehmen rechnet damit, dass es etwa sieben Jahre dauern wird, die Ladekapazität eines Energiespeichers zu verdoppeln, der im BMW i3 Fließheck etwa 230 Kilogramm wiegt. Eine verbesserte Batterieleistung sei von entscheidender Bedeutung, denn „der Trend geht klar zu größeren Fahrzeugen mit mehr Reichweite“, erklärte Juraschek.

„Wir haben gelernt, dass es eigentlich keine Bereitschaft bei den Kunden gibt, höhere Preise für Elektrofahrzeuge zu zahlen“

BMW Finanzvorstand Friedrich Eichiner vergangene Woche in Lissabon.

BMW war mit dem i3 im Jahr 2013 einer der ersten Autohersteller, der ein Elektroauto von Grund auf entwickelte. Seither haben die Münchner ihre Ambitionen aber wieder zurückgeschraubt. Nun will der Premiumwagenhersteller ab 2019 eine Elektro-Version des Mini und des SUV BMW X3 anbieten.

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