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Die beiden großen Beratungsfirmen schicken gleich zum Beginn des Jahres neue Studien zur Elektromobilität ins Rennen. Neben den direkten Links zu den beiden Dokumenten habe ich an dieser Stelle auch einige der Key-Findings (wie die Berater sagen würden) herausgezogen. 

McKinsey & Company
Electrifying insights: How automakers can drive electrified vehicle sales and profitability

(Download der Studie als PDF)

McKinsey ist sich sicher das die Verbraucher den Markt treiben und zusehends elektrifizierte Fahrzeuge verlangen werden. Vorher gilt es allerdings noch auf Seiten der Hersteller das Problem der Reichweiten zu lösen (für die Verbraucher) und die Produktionskosten in den Griff zu bekommen (für die eigene Profitabilität). Hilfreich hierbei sicherlich der zu beobachtende Preisverfall der Batteriekosten von über 80% seit 2010. Eine der zentralen Aufgaben der Hersteller wird die Diversifizierung des Angbotes werden, also unterschiedliche (Nischen-)modelle und Angebot für Car-Sharing etc.

I.Consumer demand is starting to shift in favor of electrified vehicles and has strong disruption potential ƒ

Around half of consumers in the US and Germany say they comprehend how electrified vehicles and related technology work versus almost 100% of consumers for ICE vehicles ƒ Between almost 30 and 45% of vehicle buyers in the US and Germany respectively consider an EV purchase today ƒ Less than 5% of potential buyers ultimately purchase an EV over an ICE model (~3% in the US, ~4% in Germany, and ~22% in Norway – due in part to government subsidies)

II. Automakers will need greater agility to address challenges that hinder EV profitability ƒ

Consumers are excited about EVs today, but concerned about driving range; high costs for battery packs make the cost of offering ICE-equivalent range prohibitive ƒ Automakers may be capital constrained as they simultaneously invest across multiple mobility megatrends (autonomy, connectivity, electrification, and shared mobility) ƒ Cracking the code for EV profitability will be critical for automakers as they roll out broader e-mobility strategies and new EV models to meet emission and fuel economy targets as well as consumer needs for range, convenience, and affordability

III. Automakers can “electrify” their customer base – more profitably – by offering more tailored EVs and deploying new business models ƒ

Near term, there are sizeable underserved segments of consumers who want basic e-mobility solutions with lower range requirements ƒ Longer term, EV buyers will also look for more driving range, increased driving utility, and a broader set of capabilities and features ƒ Automakers can address a broader range of EV segments by deploying new business models (e.g., car sharing and fleet operator) that take advantage of favorable EV economics

 

Roland Berger
Index Elektromobilität 2017

(Download der Studie als PDF)

Roland Berger zeichnet ein überraschend positives Bild der aktuellen Situation in Deutschland (siehe auch Roland Berger blamiert sich mit E-Mobilitätsstudie) und fokussiert dabei primär auf die höhere Zahl der hier zugelassenen Hybrid-Fahrzeuge. Konkrete Zahlen bleibt die Studie leider komplett schuldig.

Deutschland rückt im Indikator Technologie an die Spitze vor; im Indikator Industrie übernimmt China aufgrund hoher Produktions- und Wertschöpfungsumfänge die Führung; im Indikator Markt nähern sich die sieben führenden Automobilnationen zunehmend einander an

Die Versorgungssituation bei den für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien benötigten Vormaterialien bleibt mittelfristig kritisch und geht mit einer großen Abhängigkeit von China, dem Kongo sowie Südkorea und Japan einher

Die Rolle der Städte in Bezug auf die Emissionsgesetzgebung wächst: Während in chinesischen Großstädten die Vergabe von Kfz-Kennzeichen bereits heute vielerorts an den Antriebstyp gekoppelt ist, wird London 2020 eine Ultra Low Emission Zone einrichten. In Paris wird gleichzeitig über ein Diesel-Verbot ab 2020 und in Norwegen über ein Verbot sämtlicher Verbrenner ab 2025 nachgedacht

Auf breiter Front rückt Ladekomfort in den Fokus, während Schnellladefähigkeit bei der Kundenakzeptanz zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Index trägt dem insofern Rechnung, als der Indikator Technologie entsprechend neu gewichtet wurde

 

 

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