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Schon vor Beginn meines letzten Leasing-Zyklus habe ich mich intensiv nach Fahrzeugen umgesehen, die ganz oder teilweise auf Verbrennungsmotoren verzichten. Vor drei Jahren war der Markt aber noch deutlich kleiner als heute. Und so hat es dieses Mal dann endlich funktioniert und seit heute lädt ein kleiner BMW 225xe iPerformance Active Tourer blinkend in der Tiefgarage.

Natürlich gab es im Vorfeld zahlreiche Themen in die ich mich einlesen musste, Fragen auf die mir heute noch Antworten fehlen. Aber im Prinzip ist das alles natürlich überhaupt nicht komplex – und letztlich wird ohnehin erst die Praxis zeigen ob das eine gute Entscheidung war.

Plugin-Hybrid: Das schlechteste aus zwei Welten?

Über diese These bin ich häufig gestolpert. Und ich denke, sie ist nicht falsch. Vielleicht sogar komplett richtig. Wobei das immer im Auge des Betrachters liegt. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass ein Hybrid neben seinem Motor mit fossilen Brennstoffen zusätzlich Batterien und Elektromotor(en) mit sich herumträgt. Und somit im reinen Verbrennerbetrieb mehr Kraftstoff verbraucht als ein vergleichbares unelektrifiziertes Modell. Blöd. Genauso trägt der Elektromotor wiederum das immense Gewicht von Motor, Getriebe, Tank etc mit sich herum. Auch nicht so günstig. Zumal – und das ist mein derzeit größter Kritikpunkt, die Laufleistung im rein elektrischen Betrieb oft sehr gering ist. Beim 225xe ist sie mit 42km angegeben, machbar sind vermutlich maximal 30, im Regelbetrieb wird man sich eher bei 25 einpendeln. Das ist ausreichend für kleine Fahrten in der Stadt – aber die doppelte Distanz wäre einfach besser.

Dennoch – und das war für mich ausschlaggebend, muss ein Auto zum Profil des Fahrers passen. In meinem Fall sind das eben primär Stadtfahrten. Allerdings auch sehr regelmäßig Autobahnfahrten von 500km. Und genau da müssen quasi alls reinen Elektroautos passen. Ohne einen zusätzlichen Ladestop lässt sich diese Distanz nicht bewältigen. Einzig Tesla bietet hier aktuell eine Variante die beinahe an diese Sollwerte kommt – oder durch einen zusätzlichen 30 Minuten Stop die Distanz meistert. Aber dann spricht man natürlich auch von einer anderen Investitionssumme bzw. Leasingrate.

 

Warum BMW?

Tatsächlich war ich mir vor ein paar Monaten sicher, nach fast zwei Jahrzehnten BMW und insgesamt sieben unterschiedlichen Modellen aus München die Marke wechseln zu wollen. Nicht etwa, weil ich unzufrieden war. Sondern eher, um etwas anderes zu probieren. Die beiden letzten Vorgänger des 225xe iPerformance Active Tourer waren ein Z4 35is gefolgt von einem 428i. Beides Fahrzeuge, die mir großen Spaß bereit haben. Im laufenden Unterhalt aber fairerweise auch keine reinen Schnäppchen sind. Für das aktuelle Auto sollte die Leasingrate definitiv etwas günstiger ausfallen. Und das ist mit dem Kleinen auf jeden Fall gelungen. Die Rate liegt bei etwa einem Drittel seines Vorgängers. Die Kosten für Versicherung und Co. habe ich noch gar nicht ermittelt, da sollte aber ebenfalls eine Reduktion zu erwarten sein. Und wirklich viele Alternativen gab es letztlich auch gar nicht. Durchaus spannende wäre für mich zum Beispiel aber auch ein Volvo V60 D6 Twin Engine gewesen oder – tja. Was denn eigentlich?

In jedem Fall beginnt jetzt meine Fahrt im 225xe, ich bin durchaus gespannt und werde an dieser Stelle meine künftigen Erfahrungen mit Euch teilen. Und, da ich mich auf Basis eben dieser Entscheidung auch intensiver mit dem gesamten Markt befasse, werde ich natürlich auch über andere (Elektro-)Autos, neue Entwicklungen und spannende Themen rund um die Elektromobilität berichten…

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