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Die aktuelle Modellgeneration des Panamera ist optisch wesentlich gelungener gezeichnet als sein etwas plump wirkender Vorgänger. Ab April 2017 rollen die ersten neuen Panamera Hybrids auf deutsche Straßen.

Insgesamt gibt Porsche eine Systemleistung von 340 kW (462 PS) an. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch wird mit 2,5 l/100 km lt. dem neuen Europäischen Fahrzyklus für Plug-in-Hybrid-Modelle angegeben und offenbart hier direkt die Schwächen des Systems. Realistisch wird kaum ein Wert im einstelligen Bereich erzielbar sein. Rein elektrisch ist ein Aktionsradius von theoretischen 50km vorgesehen, bei einem Energiegehalt der Batterie 14,1 kWh (gegenüber 9,4 kWh im Vorgänger). Praktisch wird es vermutlich auf maximal 30km hinauslaufen. Aber immerhin – innerorts lassen sich so die meisten Wege ohne die Verbrennung fossiler Brennstoffe erledigen. Sofern der Fahrer diszipliniert genug ist und das Fahrzeug nur im „E-Power“-Modus bewegt.

Sechs Fahrmodi für die Qual der Wahl

Insgesamt sechs verschiedene Fahrmodi stehen zur Auswahl: Die beiden aus den anderen Panamera-Modellen mit Sport Chrono-Paket bekannten Modi „Sport“ und „Sport Plus“ sowie die vier Hybrid-spezifischen Modi „E-Power“, „Hybrid Auto“, „E-Hold“ und „E-Charge“.

Der neue Modus „Hybrid Auto“ ermöglicht den effizientesten Betrieb. Das bewusste Halten des aktuellen Ladezustands ermöglicht der Modus „E-Hold“, um etwa am Zielort in einer Umweltzone elektrisch und damit ohne Emissionen unterwegs sein zu können. Im Modus „E-Charge“ wird die Batterie durch den V6-Motor geladen; der Benziner generiert dazu eine höhere Leistung, als zum eigentlichen Fahren benötigt wird. Die höchste Performance des Antriebs steht in den Modi „Sport“ und „Sport Plus“ zur Verfügung. Stets aktiv ist dabei der V6-Biturbo. Im Modus „Sport“ wird die Batterieladung stets auf einem Mindestniveau gehalten, um ausreichende E-Boost-Reserven bereitzustellen. Im Modus „Sport Plus“ steht die maximale Performance im Vordergrund; der Panamera erreicht in „Sport Plus“ auch die Höchstgeschwindigkeit von 278 km/h. Außerdem wird in diesem Modus die Batterie schnellstmöglich mit Unterstützung des V6-Biturbo nachgeladen.

Große Displays für bessere Übersicht

Das Anzeige- und Bedienkonzept wurde ebenfalls einer vollständigen Überarbeitung unterzogen.  Berührungssensitive Panels und individuell konfigurierbaren Displays bestimmen das neue Cockpit. Zwei sieben Zoll große Screens, die den analogen Drehzahlmesser einrahmen, bilden dabei die Informationszentrale. Der Fokus liegt natürlich auf den für den Hybrid-Betrieb zugeschnittenen Power-Metern.

Ein 12,3-Zoll-Touchdisplay fungiert indes als zentrales Bedien- und Anzeigeelement des PCM; hybrid-spezifisch lassen sich hier und im Kombiinstrument verschiedenste Informationen abrufen. Ebenso praxisrelevant wie informativ: der Boost- und der Hybrid-Assistent. Der Boost-Assistent zeigt die zum Boosten verfügbare Energie an. Beim Hybrid-Assistent dienen visuelle Hinweise als Dosierhilfe für die elektrische Antriebsleistung.

Porsches Leistungskit der Zukunft

Die elektrische Leistung des Panamera-E-Motors – 100 kW (136 PS) und 400 Nm Drehmoment –  steht ab dem ersten Antippen des Fahrpedals zur Verfügung. Beim Vorgänger musste das Pedal noch zu mindestens 80 Prozent betätigt werden, um den zusätzlichen Schub des E-Antriebs freizusetzen. Ab sofort spielen der Elektro- und der Benzin-Motor von Beginn an harmonisch zusammen.

Im Panamera 4 E-Hybrid wird die elektrische Energie zudem genutzt, um die Höchstgeschwindigkeit zu steigern. Diese neue Art der „E-Performance“ – mehr Leistung, mehr Fahrspaß, weniger Verbrauch – gilt bei Porsche als Leistungskit der Zukunft.

Neues Hybrid-Modul und schnell schaltendes Achtgang-PDK

Der Elektromotor bildet zusammen mit der Trennkupplung zum V6-Benziner die neue Generation des Porsche-Hybrid-Moduls. Im Gegensatz zum elektrohydraulischen System des Vorgängers wird die Trennkupplung beim neuen Panamera durch einen Electric Clutch Actuator (ECA) elektromechanisch betätigt. Der Vorteil sind noch kürzere Reaktionszeiten. Für die Kraftübertragung an den Allradantrieb kommt wie bei den anderen Panamera-Modellen der zweiten Generation ein neues, sehr schnell und effizient schaltendes Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit acht Gängen zum Einsatz; es löst die Achtgang-Wandlerautomatik des Vorgängers ab. Der Elektromotor wird über eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt.

Vollständig geladen ist die Hochvolt-Batterie über einen 230-V-Anschluss mit 10 Ampere (A) binnen 5,8 Stunden. Nutzt der Panamera alternativ zum serienmäßigen 3,6-kW-Ladegerät den optionalen 7,2-kW-On-Board-Lader und einen 230-V-Anschluss mit 32 A, ist die Batterie bereits nach 3,6 Stunden „aufgetankt“. Via Porsche Communication Management (PCM) oder der Porsche-App Car Connect (für Smartphone und Apple Watch) kann das Laden auch zeitgesteuert gestartet werden. Darüber hinaus ist der Panamera 4 E-Hybrid serienmäßig mit einer Standklimatisierung ausgestattet, um den Innenraum während des Ladens zu kühlen oder zu heizen.

Der Porsche Panamera 4 E-Hybrid im Video

Unter Verwendung von Video- und Bildmaterial von Porsche.

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