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Man stelle sich vor, die Elektrofahrzeuge der nahen Zukunft brauchen nicht viele Stunden um zu laden, sondern wenige Minuten. Eine Studie der Universitäten von Surrey und der Universität von Bristol zeigen den Weg auf. Das Geheimnis liegt in den Supercapacitors. Kann man diese in ausreichen großer Dichte produzieren, laden Laptops und Mobiltelefone in wenigen Sekunden, Elektroautos in wenigen Minuten.

In China fahren bereits Busse im täglichen Einsatz auf Basis der neuen Ladetechnik. Allerdings müssen diese an jeder zweiten Haltestelle geladen werden, die Speicherkapazität der Akkus ist noch nicht groß genug. Das aber wird kommen.

Die Magie der Superkondensatoren (oder englisch supercapacitors) liegt in der Summe zweier neuartiger Speicherprinzipien:

  • Statische Speicherung elektrischer Energie durch Ladungstrennung in Helmholtz-Doppelschichten in einer Doppelschichtkapazität.
  • Elektrochemische Speicherung elektrischer Energie durch faradayschen Ladungstausch mit Hilfe von Redoxreaktionen in einer Pseudokapazität.

Doppelschicht- und Pseudokapazität summieren sich in allen elektrochemischen Kondensatoren zu einer Gesamtkapazität. Sie haben jedoch, je nach Ausführung der Elektroden, einen stark unterschiedlichen Anteil an der Gesamtkapazität. Die Pseudokapazität einer dafür geeigneten Elektrode kann beispielsweise bei gleicher Oberfläche um den Faktor 100 größer sein als die Doppelschichtkapazität.

Jetzt gilt es nur noch, diese neuen Batterien mit der notwendigen Kapazität auszustatten – und ein großer, wichtger Schritt ist getan.

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